Sommertour mit H300
Sommertour mit H 300
1988 segelte ich meine erste Sommertour mit der Elb-H-Jolle nach Dänemark. In den folgenden Jahren war ich fast jeden Sommer unterwegs. Unsere Törns führten uns nicht nur nach Dänemark, sondern auch zu den Ostfriesischen Inseln, auf die Müritz und ihre angrenzenden Gewässer. Einmal ging es sogar die Elbe hinab, von Magdeburg nach Hamburg.
2004 führte uns eine Sommertour mit der Elb-H-Jolle in die schwedischen Ostschären. Meine Frau war damals im dritten Monat schwanger – und mir war klar, dass dies für längere Zeit unsere letzte große Sommertour sein würde.
Tatsächlich dauerte es 15 Jahre, bis ich 2019 wieder zu einer längeren Sommertour aufbrach. Diesmal mit meiner neuen Partnerin Verena, meinen drei Jungs und einem geliehenen „Dickschiff“. Nach so langer Pause war es besonders schön, die dänischen Häfen wiederzusehen, die wir viele Jahre zuvor mit der H-Jolle besucht hatten.
Seitdem folgten jedes Jahr weitere Sommertörns mit der C&C 30 „Opa König“ unserer Freundin Tina – natürlich wieder nach Dänemark.
Dieses Jahr sollte es wieder eine H-Jolle sein
2026 war allerdings alles etwas anders. Verena hatte eine neue Stelle angetreten, befand sich noch in der Probezeit und bekam deshalb nur eine Woche Urlaub. Da die „Opa“ in Finkenwerder liegt, wäre ein Großteil des Urlaubs schon durch die An- und Abreise über Elbe und Kanal verplant gewesen. Das fanden wir wenig attraktiv.
Dann kam Verenas Idee: „Dann lass uns doch H-Jolle segeln. Dann können wir trailern.“
Die H-Jolle ist für uns eigentlich ein vertrautes Revierboot auf der Elbe. Einen längeren Törn als über Ostern oder Himmelfahrt hatten wir damit allerdings die letzten Jahre nicht unternommen.
Da ich vor Verenas Jobwechsel bereits drei Wochen Urlaub beantragt hatte, fragte ich kurzerhand meinen Sohn Tobias, ob er für zwei Wochen mitkommen wolle. Seine Antwort war erwartungsgemäß kurz: Klar wollte er.
Und schließlich ergab sich noch eine besonders schöne Konstellation: Auch Familie Oldach mit der H414 und Sven Becker mit seinem H-Boot wollten zur gleichen Zeit im gleichen Revier unterwegs sein – allerdings nur für zwei Wochen.
Damit war der Plan perfekt.
Start in Glücksburg
Für uns ging es an einem Samstag per Trailer nach Glücksburg. Der Ausgangspunkt erwies sich als ideal: gut erreichbar, eine große Slipanlage, ein schöner Hafen und ein ebenso schönes Segelrevier.
Am Montag trafen wir uns mit dem H-Boot und der H414 in Sønderborg. Bei gutem Wind ging es gemeinsam weiter nach Lyø.
Der Hafen war wie gewohnt gut gefüllt. Mit unseren H-Jollen hatten wir allerdings einen kleinen Vorteil: Wir können von der Landseite aus an den Steg fahren. So fanden wir trotz des vollen Hafens problemlos einen guten Liegeplatz.
Am nächsten Tag stand Drejøs alter Hafen auf dem Programm. Bei einer leichten Kreuz und rund 1,5 Knoten Gegenstrom fühlten wir uns als Elbsegler sofort in unserem Element. Mit unseren kurzen Schlägen konnten wir sogar so manches deutlich schnellere Schiff hinter uns lassen.
Der alte Hafen von Drejø ist einfach traumhaft: klein, gemütlich und mit einem Zelt ausgestattet, das bei Sonne wie bei Regen Schutz bietet. Dazu gibt es einen kleinen Aufenthaltsraum mit Kühlschrank. Getränke und andere Kleinigkeiten kann man für kleines Geld in eine aufgestellte Kasse bezahlen – unkompliziert und sympathisch.
Von Bøjden nach Fynshav
Am nächsten Tag ging es unter Spi nach Bøjden in der Helnæs-Bucht. Am folgenden Tag stand in Fynshav der erste Crewwechsel an. Bøjden selbst ist ein kleiner Hafen mit wenig Infrastruktur, dafür aber mit einem schönen Badesteg, den wir ausgiebig nutzten.
In Fynshav hieß es dann Abschied von Verena nehmen. Tobias stieg dafür ein.
Unser nächstes Ziel war Bagø. Auch hier war der Hafen gut gefüllt, aber für Schwertboote gibt es glücklicherweise fast immer noch einen flachen Liegeplatz.
Da unsere Vorräte langsam zur Neige gingen, sollte es am nächsten Tag nach Assens gehen. Weil der Wind gut stand und Assens nicht weit entfernt war, machten wir vorher noch einen Abstecher zur Insel Brandsø.
Brandsø besitzt einen kleinen, flachen und mäßig geschützten Hafen – allerdings keinerlei Versorgungsmöglichkeiten. Genau das machte den Reiz aus. Ein paar verstreute Häuser, kaum Menschen und viel Natur: ein schöner Kontrast zu den größeren dänischen Häfen.
Am Nachmittag ging es weiter nach Assens zum Einkaufen. Die Fahrräder im Hafen sind im Hafengeld enthalten, sodass wir unsere Besorgungen schnell und bequem erledigen konnten.
Der Hafen von Assens selbst ist eine große Marina in einem ebenfalls großen Hafen mit Schiffswerft – nicht unbedingt der schönste Platz unseres Törns. Dafür lohnt sich der Weg in die Stadt. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist man schnell dort, und die Altstadt kann durchaus mit Ærøskøbing oder Ebeltoft mithalten.
Gegenstrom – und ein kleines Wettrennen
Am nächsten Tag war es flau, dazu hatten wir Gegenstrom. So wurde es nur eine kurze Etappe nach Aarø.
Inzwischen hatten wir die Mannschaften wieder einmal durchgetauscht. Ich segelte mit Björn auf der H414, während Cara mit Tobias die H300 übernahm.
Da wir den Gegenstrom zuerst bemerkten und unsere Schläge entsprechend legten, konnte die H414 die H300 diesmal tatsächlich deutlich hinter sich lassen.
Es war wieder ein warmer Tag, und zunächst stand ein Bad am schönen Strand neben dem Hafen auf dem Programm. Zu unserem Leidwesen mussten wir später feststellen, dass die Inselbrauerei an diesem Tag geschlossen hatte. Zum Ausgleich gab es am Abend – wie so oft auf diesem Törn – einen gemütlichen Grillabend.
Regen, Wind und ein schneller Ritt nach Kalvø
Am nächsten Tag ging es nach Kalvø in der Genner Bucht. Wieder wurden die Mannschaften gemischt, diesmal segelten Björn und ich auf der H300.
Es war der einzige richtige Regentag unseres Urlaubs. Mit Südwest 5 hatten wir allerdings eine schnelle Überfahrt. Cara konnte dabei ihr persönliches Ziel „einmal vor der H300 im Hafen sein“ mit deutlichem Vorsprung erreichen.
Pünktlich zur Ankunft war der Regen vorbei – und die Sonne kam heraus.
Kalvø ist ein kleiner, schöner Hafen auf der gleichnamigen Halbinsel und auf jeden Fall einen Abstecher von der üblichen „Expressstrecke“ Dyvig–Aarø wert.
Der Wind legte am nächsten Tag noch etwas zu und drehte auf West. Zum ersten Mal auf diesem Törn segelten wir gerefft. Für die H414 und das H-Boot neigte sich der Urlaub langsam dem Ende zu. Die H414 sollte drei Tage später in Sønderborg wieder aus dem Wasser.
Deshalb ging es zunächst nach Dyvig. Die Überfahrt war schnell: Im Gleiten die Wellen hinunter loggten die H-Jollen mehr als 11 Knoten.
Der Wetterbericht kündigte für den folgenden Tag noch mehr Wind an. Deshalb blieb die H-Jolle an diesem Tag im Hafen. Mit den kostenlosen Fahrrädern ging es zum Einkaufen nach Nordborg; alternativ hätte auch ein kostenloser Bus zur Verfügung gestanden.
Am Hafen gibt es außerdem ein großes Zelt mit Bänken und einen frei nutzbaren Gasgrill. So konnten wir auch diesen Abend mit einem gemütlichen Grillen ausklingen lassen.
Abschied – und dann wurde es spannend
Nun hieß es Abschied nehmen. Wir hatten schließlich eine Woche mehr Zeit als die anderen.
Bei gutem Nordwestwind mit etwa 5 Beaufort starteten wir mit einem Reff im Großsegel. Eigentlich wollten wir wieder in die „Dänische Südsee“, vielleicht nach Birkholm oder auf die kleine Insel Harnø. Aber es sollte anders kommen …
Der erste Abschnitt bis zur Nordostspitze von Als verlief bei halbem bis raumem Wind angenehm und schnell. Nach dem Runden der Spitze kam der Wind jedoch direkt von achtern – auf der H-Jolle kein besonders angenehmer Kurs.
Mit ausgebaumter Fock rutschten wir die größer werdenden Wellen hinunter und erzielten dabei eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit.
Dann blickte ich über die Schulter. Die herannahende markante Wolkenkante verhieß nichts Gutes.
Kaum hatten wir den Ausstützer weggenommen, setzte eine kräftige Böe ein. An Vorwindsegeln war plötzlich nicht mehr zu denken – wir überholten die Wellen. Also anluven, wieder Richtung Küste von Als, diesmal allerdings dauerhaft mit mehr als 11 Knoten.
Schnell wurde das zweite Reff eingebunden.
Doch kaum war das geschafft, ließ der Wind wieder nach – und zwar deutlich. Also zweites Reff wieder heraus und den Spinnaker hoch.
Eine Weile ging es damit zügig Richtung Skjoldnæs. Doch schließlich wurden die Wellen wieder größer und der Wind stärker. Der Spi musste wieder herunter.
Und dann kam der Moment, den man auf einem Segeltörn möglichst nicht erleben möchte.
Plötzlich ohne Ruder
Meine Blase drückte. Bei diesen Bedingungen keine ganz einfache Angelegenheit. Also Eimer nach hinten, Tobias an die Pinne und etwas anluven.
Als ich die Pinne wieder übernahm, bekam ich einen gehörigen Schreck: Mit einem Mal griff ich ins Leere.
Pinne und Ruder hatte ich komplett in der Hand!
Mein Kommando „Groß runter!“ führte Tobias blitzartig aus. Nur unter Fock, ohne Ruder, eierte das Boot zunächst bedenklich in den Wellen, lief aber einigermaßen vor dem Wind.
Was war passiert?
Der Ruderkopf unseres Senkruders besteht aus zwei Carbonplatten, die auf eine Zwischenlage aus hochfestem Schaum geklebt sind. Die Ruderbeschläge aus Kunststoff sind formschlüssig in den Schaumkern eingelassen und mit Blechschrauben befestigt.
Gelöst hatte sich nicht die eigentliche Klebeverbindung. Vielmehr hatte sich das Laminat der gekauften CFK-Platte von der Faserlage gelöst. Dadurch rissen die Schrauben aus den Ruderbeschlägen – und das komplette Ruder löste sich vom Boot.
Hätte ich doch besser Durchgangsschrauben verwendet! Ich hatte der flächigen Verklebung vertraut.
Nun hieß es improvisieren.
Zunächst bauten wir mit einem Paddel ein Notruder. Die Steuerwirkung war bei der herrschenden See allerdings mäßig. Mit heruntergenommener Fock wurde es besser. Auch ohne Segel, nur mit dem Boot vor Topp und Takel, liefen wir immerhin noch etwa 2,5 Knoten.
Die Frage war nur: Wohin?
Søby lag etwa drei Seemeilen in Lee und war damit erreichbar. Der Plan stand fest.
Zwei Yachten sprachen uns an und boten ihre Hilfe an. Ein Schleppen ohne Ruder bei hoher See erschien mir allerdings gefährlicher als die kontrollierte, wenn auch langsame Fahrt mit unserem Notruder.
Glücklicherweise hatten wir außerdem einen kleinen Elektroaußenborder dabei. Während des gesamten Urlaubs hatten wir ihn fast nicht benötigt. Jetzt sollte er sich als äußerst nützlich erweisen – insbesondere beim Einlaufen in den Hafen.
Einlaufen in Søby
Die Fahrt nach Søby verlief zunächst unspektakulär. Das Einlaufen wurde allerdings noch einmal spannend.
Zu unserer Erleichterung sahen wir, dass die beiden Fähren, die von Søby aus verkehren, gerade den Hafen verlassen hatten. Weniger Gegenverkehr konnte uns nur recht sein.
Dann stellten wir fest, dass der Hafen gerade erweitert wurde: neue Molen, Spundwände, Kräne, Bagger und mehrere Sperrgebiete machten die Situation nicht gerade übersichtlich.
An den vor uns einlaufenden Booten konnten wir erkennen, dass die Einfahrt trotzdem mit raumem Wind möglich war. Gegen den Wind oder auch nur bei halbem Wind hätten wir bei der vorhandenen Welle selbst mit Motor kaum eine Chance gehabt.
Im Hafen kam dann plötzlich stark aufgewühltes Wasser auf uns zu. Ein Kümo, der an der Werft lag, hatte seine Maschine voraus laufen, weil er gerade mit dem Ablegen begonnen hatte.
Aber auch diese letzte Herausforderung meisterten wir und erreichten ohne weitere Probleme den Yachthafen.
Improvisierte Reparatur
Nun begann die Reparatur.
Die Ruderbeschläge waren glücklicherweise größtenteils heil geblieben. Epoxidharz hatten wir an Bord. Trotzdem wollten wir diesmal auf Nummer sicher gehen und Bolzen durch den Ruderkopf und die Beschläge setzen.
Das Problem: In Søby gibt es keinen Baumarkt.
Also begann die Fragerei im Hafen: Wer konnte helfen?
Schließlich bekamen wir von drei verschiedenen Booten alles zusammen, was wir benötigten: Akkuschrauber, passenden Bohrer, Schrauben und Muttern.
Damit stand einer Weiterfahrt am nächsten Tag nichts mehr im Wege.
Wieder unterwegs
Mit einer Freundin hatten wir uns in Dyreborg verabredet. Da der direkte Weg dorthin für unseren Geschmack etwas zu kurz war, machten wir kurzerhand noch einen Abstecher um Drejø und schauten uns Mærsk Møllers Havn an der Südostspitze von Avernakø an.
Leider steht dort noch immer groß „Privat“, und die Einfahrt ist mit einer Leine versperrt. Schade – das wäre der ideale Jollenhafen
In Dyreborg erwartete uns ein großes Hafenfest. Es wurde laut, aber die Musik war gut. Gern hätten wir mitgefeiert – allerdings konnte man Getränke nur mit MobilePay bezahlen. Das ist für deutsche Gäste leider immer noch eine unüberwindliche Hürde.
Am nächsten Tag drehte der Wind wieder. Nachdem es zwei Tage zuvor kräftig aus Nordwest geweht hatte, kam er nun mit Südost und 5 Beaufort.
Ich wollte schon immer einmal wieder nach Haderslev. Als Kind war ich mit meinen Eltern dort gewesen – das lag inzwischen einige Jahrzehnte zurück.
33 Seemeilen waren bei diesem Wind gut zu schaffen. Also ein Reff ins Groß und den Spi hoch. Tobias steuerte und erreichte wieder Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 11 Knoten.
Zu unserer großen Belustigung und Freude entdeckten wir später auf dem Instagram-Account eines Segelkameraden ein Foto von uns mit dem Kommentar:
„An encounter in the Little Belt at the entrance of Helnæs Bay. With a 20-knot southerly wind. Top class seamanship on this H-dinghy.“
Mit dem guten Wind waren wir pünktlich zum Kaffee in Haderslev. Der Fjord ist wunderschön und einen Abstecher unbedingt wert. Auch die Stadt selbst ist sehenswert, und der Hafen liegt sehr zentral – wenn er auch ziemlich groß ist.
Die letzten Etappen
Von Haderslev ging es am nächsten Tag nur nach Aarøsund. Wir hatten genügend Zeit und mussten keine großen Etappen mehr zurücklegen, um rechtzeitig zu unserem Ausgangspunkt zu kommen.
Aarøsund besitzt ein hervorragendes Clubhaus mit allen notwendigen Einrichtungen, einem großen Gasgrill und Sitzmöglichkeiten drinnen und draußen. Dank unseres geringen Tiefgangs konnten wir direkt unterhalb des Clubhauses festmachen.
Das nächste Ziel war Barsø in der Genner Bucht.
Bei angesagtem kräftigem Nordwestwind setzten wir erstmals die Sturmfock und banden zwei Reffs ein. Das war auch gut so, denn der Wind kam deutlich mehr von vorn als vorhergesagt. Wir konnten gerade noch anliegen, und selbst mit der kleinsten Segelfläche war konzentrierte Schotführung angesagt.
Im Hafen waren wir die einzigen Gastlieger und hatten die Insel praktisch für uns allein.
Vom höchsten Hügel der Insel hat man einen großartigen Blick in alle Richtungen. Und wer Brombeeren mag, ist zu dieser Jahreszeit auf Barsø genau richtig.
Für den nächsten Tag hatten wir Stenvig Nor im Alssund als Ziel ausgewählt – einen kleinen, schönen Hafen, der nur in wenigen Karten verzeichnet und daher weitgehend unbekannt ist.
Diesmal hatten wir allerdings sehr wenig Wind. Für etwa 20 Minuten kam deshalb sogar noch einmal unser Elektroaußenborder zum Einsatz.
Der Motor ist übrigens ein ausgesprochen zuverlässiges Instrument, um Wind herbeizurufen: Kaum hat man ihn angebaut, kommt wieder Wind.
Zurück nach Glücksburg
Unser letzter dänischer Hafen war am folgenden Tag Høruphav.
Im Alssund hatten wir Wind und Strom gegenan – wieder ein ideales Revier für uns Elbsegler. Mit kurzen Schlägen unter Land kamen wir gut voran.
An der Brücke in Sønderborg leistete der Motor dann noch einmal gute Dienste. Mit heruntergelassener Gaffel passt die H-Jolle durch die westlichen Bögen der Brücke. Bei Wind und Strom von vorn hätten wir das mit den Paddeln nicht geschafft.
Die letzte Etappe führte uns schließlich bei schönem Südostwind zurück nach Glücksburg, unserem Ausgangspunkt.
Auf dem Weg dorthin machten wir allerdings noch einen Abstecher zu den Ochseninseln. Dort nutzten wir die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Bad und erkundeten die große Ochseninsel.
Die Insel ist zugänglich, es gibt sogar einen kleinen Steg und mehrere Shelter sowie die Erlaubnis zu campen. Am Steg der kleinen Ochseninsel hingegen prangt ein deutliches Verbotsschild.
Fazit
Nach 22 Jahren wieder mit der H-Jolle auf Sommertour – und was soll ich sagen?
Es war ein toller Urlaub. Eigentlich genauso wie früher.
Die kleinen Boote haben uns durch die dänische Südsee, über die Flensburger Förde und durch den Kleinen Belt getragen, wir hatten Wind, Welle, Sonne und Regen – und sogar eine unfreiwillige Reparaturpause.
Vor allem aber hat sich gezeigt: So ein H-Jollen-Törn funktioniert auch mit 57 Jahren noch völlig problemlos.
Das hätte Verena vermutlich nicht erwartet. 😉