Elb-H-Jollen Interessengemeinschaft

Geschichte

Von der C-Jolle zur Elb-H-Jolle

Die erste Elb-H-Jolle wurde 1931 als C-Jolle (Konstruktionsklasse) fertiggestellt. Sie war den meisten zu dieser Zeit bestehenden C-Jollen an Geschwindigkeit und Wendigkeit überlegen und war durch ihr höheres Freibord hervorragend auf das oftmals kabbeligen Wellenbild der Elbe hervorragend angepasst. Schon 1932 wurde sie, nachdem sieben weitere Neubauten identisch gebaut waren, als eigenständiger Jollentyp und mit den engen Bauvorschriften einer Einheitsklasse unter neuem Segelzeichen als D-Jolle geführt.

H-Jolle

Die Wirren des Zweiten Weltkrieges

Die Tendenz, im nationalsozialistischen Deutschland nur noch große, überregionale Bootsklassen zu fördern, gefährdete jedoch die Entwicklung der noch jungen Elb-H-Jollen-Klasse. Nur durch die Bemühungen des Blankeneser Segel-Clubs, die D-Jolle vom Deutschen Segler-Verband als Verbandsklasse anerkennen zu lassen, wurde sie 1935 mit geringfügigen Änderungen am Segel und Gewicht in die Klasse der H-Jollen aufgenommen. Offiziell hieß die Jolle seinerzeit "15qm Einheitselbjolle".

Moi-Bris-C-14.jpg Die Elb-H-Jolle

Nach dem Krieg wurde alles wieder Besser

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden wieder Elb-H-Jollen gebaut. Die Segelnummern wurden jetzt mit einen schwarzen Querbalken versehen und die laufende Nummerierung begann wieder bei eins. 1952 wurde die Elb-H-Jolle endlich eine selbstständige Verbandsklasse. Sie wurde als Unterabteilung der 15qm-Wanderjolle heraus genommen, wobei das Klassenzeichen H beibehalten wurde - jedoch ergänzt mit einem roten Dreieck beiderseits des Hs. Bis heute hat die Elb-H-Jolle immer noch Ihren festen Platz auf der Elbe erhalten.